Was leistet die Naturheilkunde beim Darmpilz?
Jeder Patient hat seine eigene Vorstellung, bei welchem Behandler er gut aufgehoben ist. Während einige Patienten auf die Betreuung durch die Schulmedizin bei einer Darmpilz Erkrankung schwören, wollen sich andere nur auf naturheilkundliche Praxen verlassen. Für sie spielt es oft gar keine Rolle, ob es sich dann um einen naturheilkundlichen Arzt oder einen Heilpraktiker handelt. Da auch Heilpraktiker staatlich anerkannte Prüfungen ablegen müssen, sind Patienten auch hier in sicheren Händen.
Der Darmpilz in der Naturheilkunde
In einer naturheilkundlichen Praxis können sowohl Blut- als auch Stuhlproben in ein Labor zur weiteren Untersuchung auf einen Darmpilz geschickt werden. Besteht der Verdacht, dass ein Darmpilz vorliegt, so bringen beide Diagnoseverfahren einen den Beweis. In der Schulmedizin wird der Darmpilz mit dem Medikament Nystatin behandelt. Die Naturheilkunde zieht andere Wege vor. Kritische Patienten haben jedoch die Möglichkeit, sich mit beiden Verfahren gleichzeitig behandeln zu lassen, ohne dass es zu Wechselwirkungen kommt. Bei sehr schweren Darmpilzinfektionen kann es sogar sinnvoll sein, sollte jedoch grundsätzlich mit allen beteiligten Behandlern abgesprochen werden.
Eines der Hauptverfahren gegen den Darmpilz ist sicher die Hydro-Colon Therapie. Dabei wird der Darm mit erwärmtem Wasser gereinigt. Die Behandlung muss mehrmals wiederholt werden. Gleichzeitig wird eine Darmmassage durchgeführt. Die Hydro-Colon-Therapie soll helfen, den Pilz auszuschwemmen. Das Verfahren wird kritisch diskutiert. Es bekämpft den bestehenden Darmpilz und soll den Darm gründlich reinigen. Die Ursache wird dadurch jedoch nicht beseitigt.
Die Homöopathie und der Darmpilz
In der Homöopathie ist der Beweis für die erfolgreiche Behandlung von Darmpilz schwierig zu erbringen, wenn keine Blut- und Stuhluntersuchung folgt. Geht es dem Patienten anschließend deutlich besser, hat das Verfahren sicherlich seinen Zweck erfüllt. Bei einer solchen Therapie ist es wichtig, sich an einen Experten zu wenden, der sich intensiv mit dem Studium der Homöopathie befasst hat und den Darmpilz behandeln kann.
Die Ernährungstherapie und der Darmpilz
Unstrittig ist, dass ein Darmpilz ohne Medikamente fast nicht zu behandeln ist, wenn er sich bereits zu stark vermehrt hat. Besteht jedoch eine Darmpilzinfektion, die noch nicht weit fortgeschritten ist, sollte die Ernährung umgestellt und das Darmmilieu gestärkt werden.



